Freiwillige Feuerwehr Winkel/Rhg.
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Rauchmelder

Die Brandgefahr ist nie zu unterschätzen

 

Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Und Brände werden in Privathaushalten vor allem nachts zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.

 

Wie funktioniert ein Rauchmelder?

 

Die Geräte der meisten Hersteller arbeiten nach dem Streulichtprinzip. Eine lichtausstrahlende Diode durchleuchtet die Messkammer des Alarmgerätes mit einem Prüf-Blitz. Dringt Brandrauch in die Kammer, wird der Lichtblitz reflektiert. Das Streulicht trifft auf eine Fotozelle, die einen lauten Dauerton (85 dB) auslöst, der erst verstummt, wenn der Rauch sich verzogen hat. Als Stromquelle dient eine 9-V-Batterie, die eine Lebenszeit von ca. ein bis drei Jahren (abhängig vom Fabrikat) hat. Wenn die Batteriespannung nachlässt, macht der Rauchmelder 30 Tage lang durch kurze Signaltöne auf den erforderlichen Batteriewechsel aufmerksam.

 

Wo werden Rauchmelder installiert?

 

Für den Mindestschutz installieren Sie einen Rauchmelder pro Stockwerk in möglichst zentraler Position, normalerweise im Flur sowie im Schlaf- und Kinderzimmer. Optimalen Schutz erzielen Sie, indem Sie jedes Zimmer und den Flur in jedem Stockwerk mit je einem Rauchmelder ausrüsten. Dabei sollten Keller und Dachboden nicht vergessen werden.


Ausnahme:  In Küche und Bad sollten Sie auf eine Installation verzichten, weil dort durch Koch- und Wasserdämpfe Fehlalarm ausgelöst werden könnte. Auch besonders staubige Räume eignen sich nicht für eine Installation.

Damit Sie von Ihren Rauchmeldern optimalen Schutz erwarten können, müssen Sie bei der Installation folgendes beachten:

Befestigen Sie Rauchmelder

  • immer an der Zimmerdecke, da der Rauch nach oben steigt;
  • an der Decke in der Raummitte bzw. mindestens 50 cm von Wänden entfernt;
  • nicht in der Nähe von Luftschächten und nicht in starker Zugluft;
  • nicht in der Dachspitze;

nicht in Räumen, in denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht (Bad, Küche).

 

Tipps für den Kauf

 

Rauchmelder sollten folgenden Kriterien entsprechen:

  • Entsprechen der DIN 14676
  • VDS zugelassen, nach ERG/GS und CE geprüft
  • Geprüft nach prEN/ISO 12239
  • Vernetzbar mit anderen Rauchmeldern
  • Montagesperre bei nicht eingelegter Batterie
  • Testknopf zur Überprüfung der Batterie
  • Leuchtdiode zur äußerlichen Anzeige der Funktionsbereitschaft
  • Batteriewechselanzeige akustisch mind. 30 Tage vorher
  • Hergestellt aus halogenfreiem Kunststoff
  • Fliegen- und Insektengitter im Inneren
  • Langzeitgarantie des Herstellers
  • Leichte Montage
  • Verständliche Gebrauchsanweisung 

Freiwillige Feuerwehr Winkel/Rhg. 1905 e.V.

Kirchstr. 126

65375 Oestrich-Winkel

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