Freiwillige Feuerwehr Winkel/Rhg.
Freiwillige Feuerwehr Winkel/Rhg.

Presseinformationen

06.03.2021/ip

PKW-Brand bei Kfz-Werkstatt

 

Am Samstagvormittag kam es zu einem PKW-Brand im Außenbereich einer Kfz-Werkstatt in Oestrich. Die Leitstelle alarmierte alle vier Stadtteilfeuerwehren in Oestrich-Winkel mit dem Einsatzstichwort F3 - Kfz-Werkstatt. Dies bedeutet, dass es sich um einen ausgedehnten Brand handelt. Glücklicherweise haben die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort festgestellt, dass ein PKW im Außenbereich einer Kfz-Werkstatt brennt und keine unmittelbare Gefahr für die umstehenden Gebäude bestand. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz löschte mittels eines Schaumrohrs das Feuer. Schnell konnte „Feuer aus“ vom Einsatzleiter gemeldet werden und alle anderen anrückenden Einsatzkräfte aus Hallgarten, Mittelheim und Winkel konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen. Der Werkstattinhaber hatte noch mittels Feuerlöscher und Gießkanne versucht das Feuer selbst zu löschen bevor die Feuerwehr eintraf. Hierbei hat er wohl ein wenig Rauchgase eingeatmet und wurde vorsorglich vom Rettungsdienst versorgt. Die Höhe des Schadens am Fahrzeug sowie die genaue Ursache des Brandes muss noch geklärt werden.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

22.02.2021/ip

Gastherme sorgt für CO-Alarm und Einsatz von Rettungskräften

 

Am Sonntagabend während der Tatort im Fernsehen lief wurden Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst in die Straße Im Flecken alarmiert. Auslöser für den Einsatz war eine Gastherme, die in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses die Fehlermeldung „Abgas tritt aus“ anzeigte. Die zwei Bewohner wählten richtigerweise den Notruf 112 und die Leitstelle in Bad Schwalbach alarmierte daraufhin die Feuerwehren Winkel und Mittelheim sowie einen Notarzt- und Rettungswagen mit dem Stichwort „CO-Alarm“. Wie von der Leitstelle aufgefordert haben die Bewohner die Wohnung verlassen und im Freien auf die Feuerwehr gewartet. Seitens der Feuerwehr wurde die Wohnung im 2. Stock mittels CO-Warngeräten und einem speziellen Messgerät überprüft. Da kein Austritt von Kohlenmonoxid (CO) in der Wohnung nachgewiesen wurde und der Rettungsdienst ebenfalls keine CO-Werte bei den Bewohnern feststellte haben die über 20 Feuerwehreinsatzkräfte sowie der Rettungsdienst den Einsatz beenden können. Der zuständige Bezirksschornsteinfeger kam ebenfalls zum Einsatzort um die Gastherme zu begutachten. Ärgerlich im Zusammenhang dieses Einsatzes war ein im Bachweg abgestellter Klein-PKW auf einer dortigen Grenzmarkierung - die extra dort zur Ecke der Hauptstraße angebracht ist, damit z.B. größere Fahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Müllfahrzeuge dort problemlos einfahren können. In diesem Zusammenhang wird nochmal auf die Beachtung solcher Verkehrszeichen „Grenzmarkierungen für Halt- oder Parkverbote“ hingewiesen und eindringlich gebeten dort nicht sein Fahrzeug abzustellen.

01.02.2021/ip

Sturmschaden im Friesental

 

Samstagmittag wurde die Feuerwehr zu einem Sturmschaden in Winkel gerufen. Im Friesental drohten zwei Bäume von einem Privatgrundstück auf einen Feldweg, der viel von Spaziergängern und den dortigen Gartengrundstückbesitzern genutzt wird, umzustürzen. Ein Baum hatte bereits erhebliche Schräglage und beide Bäume waren bereits entwurzelt. Nach Rücksprache mit dem Grundstücksbesitzer und Aufklärung der Lage wurde die Feuerwehr tätig. Die zwei Bäume waren schnell gefällt und es entstand kein weiterer Schaden. In diesem Zusammenhang appelliert die Feuerwehr an alle Grundstücksbesitzer im Friesental, aber auch allen anderen Freizeit- und Wochenendgebieten im Stadtgebiet, dass alle Bäume und Sträucher, die in die Wege ragen entsprechend zurückgeschnitten werden müssen und dies auch in einer Höhe, dass die großen Feuerwehrfahrzeuge dort ohne Schaden am Dach und der Seite vorbeifahren können. Im Ernstfall, also bei eiligen Einsätzen, wie z.B. Bränden und anderen dringenden Hilfeleistungen auch durch Rettungsdienste, kann es hier zu erheblichen Zeitverzögerungen kommen. Auch immer wieder stehen Autos auf diesen Wegen, an denen dann bei solchen vorgenannten Fällen kein Durchkommen der großen Einsatzfahrzeuge besteht. Denken Sie immer daran, auch Sie könnten mal schnelle Hilfe gebrauchen und wären froh, wenn dann keine geparkten Autos oder nicht zurückgeschnittene Bäume für eine störungsfreie Anfahrt sorgen.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

17.01.2021/ip

Brennender Wohnwagen in Oestrich

 

Am Samstagabend brannte ein Wohnwagen in der Dr.-Rody-Straße in Oestrich komplett ab. Die alarmierten Feuerwehren Oestrich, Mittelheim und Winkel waren kurz vor 21 Uhr zu einem brennenden Wohnmobil gerufen worden. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der abgestellte Wohnwagen bereits im Vollbrand. Trotz schneller Löschmaßnahmen mittels Schaum und zwei Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz konnte ein Totalschaden nicht verhindert werden. Noch bevor das erste Löschfahrzeug an der Einsatzstelle antraf kam die Meldung von der Leitstelle, dass es eine brennende Gartenhütte hinter der Jahnstraße in Mittelheim geben würde – woraufhin der Einsatzleiter die auf der Anfahrt befindlichen zwei wasserführenden Löschfahrzeuge aus Winkel dorthin schickte. Zum Glück stellte sich nach der Erkundung vor Ort heraus, dass es sich um den Feuerschein der Oestricher Einsatzstelle handelte. Aufgrund des eingesetzten Schneiens wurde der städtische Bauhof zum Abstreuen an der Einsatzstelle nachgefordert. Außer dem Totalschaden des Wohnwagens gab es zum Glück keine Verletzten. Insgesamt waren über 30 Feuerwehrleute, ein Rettungswagen sowie die Polizei vor Ort.

03.12.2020/ip

Starker Benzingeruch löst Feuerwehreinsatz in Winkel aus

 

Am Mittwochabend wurde in einem Keller eines Wohnhauses in der Vom-Stein-Straße sowie aus der Kanalisation starker Benzingeruch wahrgenommen - woraufhin die Feuerwehr durch die Leitstelle in Bad Schwalbach alarmiert wurde - einige der alarmierten Einsatzkräfte mussten die gerade begonnene Online-Schulung zum Thema Atemschutzunterweisung der Feuerwehr Oestrich-Winkel darauf hin verlassen. Während der ersten Erkundungsphase sowohl im Haus und in der Kanalisation kamen weitere Anwohner aus der Johannisberger Straße, Bachweg und Greiffenclaustraße und meldeten ebenfalls starken Benzingeruch in Ihren Kellern - obwohl diese alle über eine Gasheizung verfügen. Um entsprechende Messungen durchzuführen wurde der Gerätewagen Messtechnik aus Eltville angefordert. Augenscheinlich konnte keine Austrittsstelle, bzw. ursächlicher Grund festgestellt werden. Die Messergebnisse waren im einstelligen Bereich und waren nicht besorgniserregend. Daher entschied die Einsatzleitung nach Rücksprache mit dem Abwasserverband "Mittlerer Rheingau", einem Fachmann aus den Reihen der Feuerwehr und dem Messtruppführer eine Spülung der Kanalisation mittels Wasser vorzunehmen. Die betroffenen Hausbewohner mussten ebenfalls alle Wasserhähne im Haus für eine Minute laufen lassen und für eine gute Belüftung sorgen. Diese Maßnahmen zeigten überall schnell Wirkung indem der Benzingeruch verflog. Es mussten keine Personen durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt werden. Neben den Stadtteilfeuerwehren Mittelheim und Winkel mit über 25 Einsatzkräften war der Messwagen der Feuerwehr Eltville, ein Rettungswagen sowie die Polizei bei dem fast zweistündigen Einsatz vor Ort.

Über den Einsatzleitwagen wurde der Einsatz vor Ort koordiniert. Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

20.11.2020/ip

Meldung "Unklare Rauchentwicklung mit Feuerschein" wird zum kurzweiligen schönen Ausblick

 

Am Freitagmorgen wurde die Feuerwehr Winkel zu einer „Unklaren Rauchentwicklung mit Feuerschein“ in den Weinbergen Nähe Schloss Vollrads alarmiert. Bereits bei der Anfahrt in Richtung Waldäcker links vom Schloss Vollrads zeichnete sich ab, dass es sich um ein Verbrennfeuer in einem ausgehauenen Weinberg etwas unterhalb der südlichen Waldackergrundstücke handelt. Die angetroffene Aufsichtsperson bei dem Feuer konnte die Verbrennungsanzeige der Stadtverwaltung in digitaler Form vorzeigen und somit hatten die sechs ehrenamtlichen Einsatzkräfte zumindest kurzweilig den schönen morgendlichen Ausblick des Feuers mit Sonnenaufgang im Hintergrund genießen können und rückten ohne tätig werden zu müssen wieder ein.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

29.10.2020/ip

LKW-Brand im Baustellenbereich in der Greiffenclaustraße

 

Am Donnerstagmorgen geriet ein LKW im Baustellenbereich der Greiffenclaustraße in Oestrich-Winkel bei dem Aufbringen von Haftkleber in Brand. Die alarmierten Feuerwehrkräfte aus Mittelheim, Oestrich und Winkel konnten schnell Entwarnung geben. Um ein Wiederaufflammen zu verhindern hat ein Angriffstrupp unter Atemschutz die Ladefläche mittels Schaum abgelöscht. Neben dem heißen Haftkleber - der vermutlich die Ursache für den Brand war - befand sich noch ein 20 Liter Kanister mit Diesel auf der Ladefläche, der zum Glück unbeschädigt geblieben ist. Der Fahrer des LKWs hat den Brand rechtzeitig bemerkt und konnte diesen unverletzt verlassen. Erste Löschversuche durch die Bauarbeiter haben die Brandausbreitung auf das gesamte Fahrzeug verhindert. Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr waren noch ein Rettungswagen sowie die Polizei vor Ort.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

10.10.2020/ip

Feuerwehr rettet Frau aus verqualmter Wohnung

 

Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr Oestrich-Winkel kurz vor 17 Uhr aufgrund eines privaten Rauchmelders in die Kirchstraße in Winkel alarmiert. Nur zwei Minuten später wurde das Alarmstichwort erhöht und nun hieß es auch Menschenleben in Gefahr – da ein weiterer Notruf bei der Leitstelle in Bad Schwalbach von aufmerksamen Nachbarn einging und dort Rauch aus einem Fenster gemeldet wurde. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle wurde bei der sofort vorgenommenen Erkundung in der oberen Wohnung die über 60-jährige Bewohnerin aus der zum Teil stark verqualmten Wohnung gerettet und dem ebenfalls mitalarmierten Rettungsdienst übergeben. Der Notarzt untersuchte die Patientin auf eine Rauchgasvergiftung – eine sogenannte CO-Messung – und vorsorglich wurde sie zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus Rüdesheim gefahren. Bei der weiteren Ursachenforschung konnte die Feuerwehr feststellen, dass der Schornstein von innen zu war. Der ebenfalls herbeigerufene zuständige Schornsteinfegermeister stellte dann als Ursache ein Dohlennest fest. Da ein Freikehren nicht möglich war, deswegen wurden die brennenden Holzstücke aus dem Ofen mittels Mulden von Atemschutzgeräteträgern herausgetragen und draußen im Hof abgelöscht. Der Keller sowie die beiden Wohnungen im Haus mussten zum Teil fast drei Stunden mit zwei Hochleistungslüftern gut belüftet werden, da zum Teil sehr hohe CO-Werte in einzelnen Räumen gemessen wurden. Insgesamt waren anfangs über 50 Feuerwehrkräfte aus Winkel, Mittelheim und Oestrich sowie vom Brandschutzaufsichtsdienst vor Ort – die nach und nach aus dem Einsatz entlassen werden konnten. Weiterhin war der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug, sowie die Polizei vor Ort. Erfreulicherweise gab es keine weiteren Verletzten und die Bewohnerin konnte das Krankenhaus am späten Abend wieder verlassen.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

09.10.2020/ip

Würgeschlange in Winkel sorgt für Einsatz von Feuerwehr und Ordnungspolizei

 

Am Freitagvormittag alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr zu einer sonstigen Hilfeleistung wegen einer Schlange auf einer Mauer in der Hauptstraße. Seitens der Stadt kam die Ordnungspolizei, da auch im Bürgerbüro hierzu angerufen wurde. Bei Eintreffen der Feuerwehr war die tote Schlange bereits von der Ordnungspolizei mittels einem Stock geborgen worden. In einer von der Feuerwehr mitgebrachten verschließbaren Tonne wurde die 115cm lange Schlange - hier soll es sich laut einem ebenfalls mitalarmierten Schlangenkenner aus Johannisberg um eine Würgeschlange der Gattung Boa constrictor handeln – sichergestellt. Die Stadtverwaltung klärt mit dem zuständigen Veterinäramt das weitere Vorgehen ab.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

17.09.2020/ip

Waldbrand unterhalb Hallgarter Zange

 

Ein Waldbrand im Bereich der Hallgarter Zange beschäftigte die Feuerwehr Oestrich-Winkel und weitere überörtliche Kräfte aus dem Rheingau-Taunus-Kreis sowie die Polizei am Mittwochabend gegen 17 Uhr - kurzweilig auch mit einem Polizeihubschrauber, der die Lage kurz aus der Vogelperspektive begutachtete. Gut 90 Meter südlich des Ringmauerweges brannte es mitten in einem Laubbaumbestand auf einer Fläche von knapp 500 Quadratmetern. Mit mehreren Löschfahrzeugen und einem faltbaren Wasserbehälter mit 5.000 Liter Fassungsvermögen konnten die teilweise bis zwei Meter hohen Flammen bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte im unwegsamen Waldgelände erfolgreich bekämpft werden. Das Feuer war nach gut 20 Minuten durch vier D-Rohre, mehreren Feuerpatschen und einer Motorkettensäge unter Kontrolle gebracht und während der Nachlöscharbeiten wurden mit Hilfe einer Wärmebildkamera die letzten Brandnester abgelöscht. Die aktuelle Waldbrandstufe im Rheingau liegt bei 4 und bedeutet „hohe Gefahr“. Insgesamt haben die über 60 Einsatzkräfte über 20.000 Liter Wasser an die Einsatzstelle verbracht und einige Längen Schlauchmaterial im Waldgelände verlegt. Neben den Rettungskräften war der Hallgartener Revierförster Stephan Kaller mit Sohn Max und Bürgermeister Kay Tenge vor Ort. Die Brandursache ist derzeit unbekannt.

15.09.2020/ip

Tödlicher Verkehrsunfall nach Fahrzeugvollbrand in Oestrich-Winkel

 

Am Montagmittag kam es in Winkel zu einem folgenschweren Verkehrsunfall bei dem der Fahrer im Fahrzeug verbrannt ist. An der Ecke Rheinweg / Am Lindenplatz ist der PKW frontal gegen eine Mauer gefahren - bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte stand der ältere PKW bereits im Vollbrand und es war keine Rettung mehr möglich. Die Feuerwehren aus Winkel, Mittelheim und Hallgarten konnten das brennende Fahrzeug und den hinter der Mauer entstandenen Flächenbrand schnell ablöschen. Nach der Spurensicherung durch die Polizei wurde die Person aus dem Fahrzeug mittels hydraulischem Rettungsgerät geborgen. Der Rheinweg in Richtung Brentanohaus war knapp dreieinhalb Stunden voll gesperrt. Neben der Feuerwehr, waren der Rettungsdienst, die Ordnungspolizei der Stadt Oestrich-Winkel, die Seelsorge des Rheingau-Taunus und die Polizei vor Ort.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

21.08.2020/ip

Ein Lebensbaum ging direkt in Flammen auf

 

Am Donnerstagnachmittag kam es zu einer starken Rauchentwicklung im Stadtteil Winkel. Ursache hierfür war ein brennender Lebensbaum zwischen der Garage und dem Wohngebäude in der Tulpenstraße. Durch das Abflammen von Unkraut mittels eines Abflammgerätes im Garten hat der Lebensbaum - botanisch wird er Thuja genannt - aufgrund der enormen Trockenheit sofort Feuer gefangen. Richtigerweise wurde die Feuerwehr gleich über den Notruf 112 alarmiert und mit einem Gartenschlauch begonnen das Feuer zu löschen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren keine lodernden Flammen mehr sichtbar – zur Sicherheit wurde von der Löschwagenbesatzung nochmal fachgerecht abgelöscht. Die Feuerwehr bittet die Bevölkerung darum grundsätzlich keine Abflammgeräte bei solcher Trockenheit zu verwenden um größere Schäden zu vermeiden.

14.08.2020/ip

Brennender Traktor auf Waldackergrundstück oberhalb Vollradser Wäldchens

 

Am Freitagnachmittag kam es zu einem Brand an einem Traktor auf einem Waldackergrundstück oberhalb des Vollradser Wäldchens. Durch ein Knallgeräusch – vermutlich durch das Zerbersten der Scheibe - wurden Personen auf einer benachbarten Parzelle aufmerksam und konnten nach kurzer Suche ein Feuer an einem älteren Traktor der Marke John Deere feststellen. Richtigerweise wurde sofort der Notruf 112 vorgenommen und aufgrund der Alarmierung „LKW Brand Waldacker oberhalb Schloss Vollrads“ wurden die Feuerwehren Winkel, Mittelheim und Oestrich alarmiert. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr wurde das Feuer mittels Gießkannen versucht zu löschen - bei Ankunft der Feuerwehr loderten noch kleine Flammen am Traktor und der trockene Grasboden brannte ein wenig herum. Ein Angriffstrupp löschte das Feuer mittels einem Schnellangriffsschlauch ab und anschließend wurde vorsorglich die Motorhaube noch geöffnet. Wenn das Feuer nicht so früh bemerkt worden wäre - hätte der Traktor und mit großer Wahrscheinlichkeit die trockene Umgebung größeren Schaden erfahren. Ein Tanklöschfahrzeug sowie ein weiteres Löschfahrzeug mit Wasser und Wärmebildkamera verblieben an der Einsatzstelle bis zum Einsatzende - alle anderen Kräfte konnten zum Glück nach der ersten Erkundung abdrehen bzw. zurückfahren. Als Ursache des Brandes wird ein technischer Defekt vermutet. Seitens der Feuerwehr wurde bei diesem Einsatz – wie auch schon in der Vergangenheit – erneut festgestellt, dass die Zufahrtswege in den Bereichen der Freizeit- und Waldackergrundstücken in Oestrich-Winkel ziemlich zugewachsen sind. Oftmals aber auch durch herunterhängende Äste und Sträucher sehr schlecht befahrbar sind mit den großen Rettungs- und Feuerwehrfahrzeugen. Neben der Feuerwehr waren der Rettungsdienst sowie die Polizei vor Ort.

04.08.2020/ip

Flächenbrand in Weinbergszeilen hinter Tennisplätzen in Hallgarten

 

Am Sonntagnachmittag kam es zu einem Flächenbrand inmitten der Weinbergszeilen in Hallgarten. Hinter den Tennisplätzen brannte es auf etwa 300qm am trockenen Grasboden – zum Teil hat es sich in den Zeilen bis zu 50m ausgebreitet. Die Weintrauben blieben unbeschädigt. Aus drei D-Rohren wurde die Fläche ausgiebig mit Wasser abgelöscht. Die Feuerwehren Hallgarten und Winkel waren mit 5 Fahrzeugen und über 20 Einsatzkräften eine knappe Stunde vor Ort. Die Ursache für den Flächenbrand ist unbekannt. In diesem Zusammenhang wird nochmals auf die Brandgefahren bei der Trockenheit hingewiesen und im Bedarfsfall ist sofort die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 zu informieren.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

08.07.2020/ip

PKW fährt in Eckmauer vom Weinberg

 

Ein junger Autofahrer fährt im Rheinweg an der Ecke Albansgasse in eine Eckmauer eines zurzeit brachliegenden Weinberges. Bei dem heftigen Zusammenprall mit der Mauer lösten die vorderen Airbags aus und die Windschutzscheibe wurde stark beschädigt – der Fahrer erlitt Gesichtsverletzungen und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz mittels Feuerlöscher sicher, streute auslaufende Betriebsstoffe ab und konnte noch verhindern, dass diese in die Kanalisation liefen. Nach Rücksprache mit der Polizei wurde im Anschluss mittels dem Löschgruppenfahrzeug das Fahrzeug einige Meter zurückgezogen um die zwei großen Mauerstücke von der Motorhaube zu bekommen. Nachdem ein Abschleppfahrzeug das nicht mehr fahrbereite Auto aufgeladen hatte, konnte mit Hilfe eines Radladers vom Bauhof der Stadt Oestrich-Winkel die versperrte Zufahrt zur Albansgasse von den Mauerteilen geräumt werden. Zwei Linienbusse mussten während des knapp einstündigen Einsatzes im Rheinweg warten. Ursache für den Unfall war vermutlich ein Kleintier, dem der Fahrer anscheinend ausgewichen ist.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

05.06.2020/ip

Oestrich-Winkeler Einsatzkräfte beim Großbrand in Diez (Rhein-Lahn-Kreis)

 

Aufgrund des Großbrandes im Industriegebiet in Diez im Rhein-Lahn-Kreis auf dem Gelände einer Papierrecyclingfirma, der dort seit Mittwochabend einen Großeinsatz von Feuerwehren auslöste, wurde neben anderen Feuerwehreinheiten aus dem Rheingau-Taunus-Kreis auch unser Katastrophenschutz-Zug Oestrich-Winkel am heutigen Donnerstagvormittag wegen dringend benötigter Atemschutzgeräteträger alarmiert. Um kurz vor 11 Uhr fuhr der überörtliche Löschzug Oestrich-Winkel gemeinsam mit drei Fahrzeugen aus Hallgarten und Winkel, 14 Atemschutzgeräteträgern und 3 weiteren Feuerwehrleuten in Richtung Diez. Nach Ankunft im Bereitstellungsraum wurden die Einsatzkräfte aus Hallgarten, Mittelheim und Winkel erst mal mit Essen und Getränken versorgt, bevor Sie dann an der Einsatzstelle ihre Einsatzaufträge übermittelt bekamen. Bei den aufwendigen Nachlöscharbeiten der brennenden Papierballen wurden dann nach und nach unsere Kräfte unter Atemschutz mehrfach eingesetzt. Zum überwiegenden Teil wurden die Ballen aus Papier und Tetrapack durch Stapler vom THW und der vom Brand betroffenen Firma auseinandergefahren, um Sie dann besser ablöschen zu können. Zwischendurch haben zwei weitere Einsatzkräfte Ersatzkleidung sowie weitere Utensilien für die Atemschutzgeräte von Oestrich-Winkel nach Diez gebracht. Kurz nach 21 Uhr begaben sich die Oestrich-Winkeler Einsatzkräfte von Diez zurück in den Rheingau und kamen alle wohlbehalten zurück.

18.03.2020/ip

Feuerwehren zum Gefahrgutunfall in Oestrich-Winkel alarmiert

 

Heute Abend wurde der Gefahrstoff-Zug und der Dekon-Zug des Gefahrgutzuges Rheingau-Taunus-Kreis um 18:00 Uhr mit dem Stichwort „Gefahrgutunfall in Mittelheim - Paket mit unbekannter Substanz“ alarmiert. Ein privater Haushalt hat ein an sie adressiertes Paket geöffnet. Nach dem Öffnen des Pakets und der Verwunderung über den Inhalt verspürte die Tochter einen Juckreiz an den Unterarmen. Ein Familienmitglied brachte das Paket auf die Hofzufahrt und informierte die Polizei. Die wiederum informierte die Leitstelle in Bad Schwalbach und da man von einer Flüssigkeit ausging wurde entsprechend für einen Gefahrguteinsatz alarmiert. Zur ersten Erkundung wurde ein Angriffstrupp unter Atemschutz mit Messgerät eingesetzt um eine mögliche Gefährdung festzustellen. Es konnte keine Flüssigkeit oder ähnliches festgestellt werden und das Paket wurde der Polizei übergeben. Ein bereitstehender Angriffstrupp mit Chemikalienschutzanzügen musste nicht mehr eingesetzt werden und die beiden GABC-Züge konnten somit zum Glück wieder einrücken. Neben der Feuerwehr mit über 70 Einsatzkräften und dem Brandschutzaufsichtsdienst sowie dem stellvertretenen Kreisbrandinspektor war der Rettungsdienst, die Polizei und die Ordnungsbehörde der Stadt Oestrich-Winkel mit dem Bürgermeister vor Ort.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

13.10.2019/ip

Brennender Kleintransporter neben Wohnhaus

 

In der Nacht zu Sonntag wurde kurz vor 1 Uhr in der Rhabanusstraße in Winkel ein brennendes Fahrzeug gemeldet. Bei Ankunft der Feuerwehr stand der gesamte Motorraum des Kleintransporters im Vollbrand und die Flammen schlugen schon bis zur Höhe des Daches des direkt angrenzenden Wohnhauses. Ein Anwohner hatte noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit einem Feuerlöscher kurzfristig die Flammen eindämmen können. Die Feuerwehr bekämpfte mit einem Angriffstrupp unter Atemschutz den Brand. Das Feuer war schnell gelöscht - die Nachlöscharbeiten mit Schaum und die Kontrolle mittels einer Wärmebildkamera dauerten noch einen Moment. Der gesamte Motorraum und Fahrerraum wurden durch die Flammen völlig zerstört. An dem Wohngebäude wurden ein Fenster und die Außenwand durch die Wärmestrahlung beschädigt. Neben der Feuerwehr mit 18 Einsatzkräften war die Polizei vor Ort.

30.09.2019/ip

Zehn Kubikmeter Abfallholz brannten auf der Pfingstweide in Hallgarten

 

Am Sonntagnachmittag brannten etwa 10 Kubikmeter Abfallholz auf einem Grundstück der Pfingstweide oberhalb des Sportplatzes von Hallgarten. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus Hallgarten wurden die Feuerwehren Mittelheim und Winkel zwecks wasserführender Fahrzeuge nachalarmiert. Aufgrund der Lage wurde eine 400m lange Wasserversorgung aufgebaut und später noch ein Faltbehälter mit 5.000 Liter Fassungsvermögen – dem dann Schaummittel zugeführt wurde um das brennende Abfallholz auf dem Privatgelände letztendlich ganz abzulöschen. Eine Schadenshöhe muss noch ermittelt werden und die Brandursache ist auch unbekannt. Bei dem zweistündigen Einsatz waren neben der Feuerwehr mit 30 Einsatzkräften die Polizei, das Ordnungsamt und der Bürgermeister vor Ort.

28.06.2019/ip

Feuer in Gestrüpp neben Fußgängertreppe rechtzeitig bemerkt

 

Eine knappe halbe Stunde nach Mitternacht wurde im Bereich der Fontanestraße ein Feuer neben der Fußgängertreppe zur Schillerstraße durch Anwohner bemerkt. Die alarmierte Feuerwehr Winkel leuchtete die Einsatzstelle aus und löschte das Feuer vollständig ab – ein Anwohner hatte bereits erfolgreich die zum Teil zwei Meter hohen Flammen mit Gießkannen eingedämmt. Insgesamt wurde eine Fläche von ca. 15 qm in Mitleidenschaft gezogen. Gerade bei der aktuell herrschenden Trockenheit hätte sich das Feuer rasch in dem Bereich ausbreiten können - zumal dort auch unmittelbar ein großer Kiefernbaum steht. Die Feuerwehr war mit über 17 Einsatzkräften vor Ort.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

26.05.2019/ip

Vollbrand einer Gartenhütte – Feuerwehr kann Übergreifen auf Wohngebäude verhindern

 

In den frühen Morgenstunden von Samstag auf Sonntag brannte eine Gartenhütte im Stadtteil Winkel vollständig ab und hatte schon auf einen Dachüberstand vom angrenzenden Wohngebäude übergegriffen. Kurz vor 2:30 Uhr alarmierte die Leitstelle in Bad Schwalbach die Feuerwehren Winkel, Mittelheim und die Drehleiter aus Oestrich zu einem Gartenhüttenbrand in der Adalbert-Stifter-Str. an einem Wohngebäude. Sofort wurde mittels einem Schnellangriffsschlauch mit der Brandbekämpfung begonnen. Insgesamt waren zwei Angriffstrupps unter Atemschutz mit je einem C-Rohr im Einsatz. Am Dachüberstand mussten zur Kontrolle ein paar Dachziegel entfernt werden und ein an der Rückwand der Gartenhütte direkt stehender Brennholzstapel vom Nachbarn musste ebenfalls teilweise abgetragen werden um auch hier nochmal richtig abzulöschen. Am Wohnhaus selbst sind drei Fenster und ein Rollladen durch die starke Hitzeeinstrahlung beschädigt worden. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Brandursache des Feuers ist unbekannt und die Polizei wird hierzu die Ermittlungen durchführen. Neben der Feuerwehr mit über 30 Einsatzkräften war der Rettungsdienst zur Sicherung der Einsatzkräfte und die Polizei vor Ort.

01.04.2019/ip

Zimmerbrand in Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in Winkel

 

Am Samstagvormittag brannte es in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Hauptstraße in Winkel. Einer der beiden Bewohner versuchte noch mit einem Eimer Wasser das Feuer in dem brennenden Zimmer zur Hauptstraße hin zu löschen – was aber nicht mehr möglich war. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz ging über das Treppenhaus ins Obergeschoss vor und bekämpfte das Feuer und konnte mit einem C-Rohr das Feuer schnell löschen. Um eine komplette Verrauchung der Wohnung bei den Löscharbeiten zu verhindern wurde ein Rauchvorhang durch einen weiteren Angriffstrupp unter Atemschutz gesetzt. Nachdem das Feuer gelöscht war wurde die Wohnung und das Treppenhaus durch die Feuerwehr mit Hilfe eines Elektrolüfters belüftet. Die beiden Bewohner der betroffenen Brandwohnung wurden vom Rettungsdienst vorsorglich wegen einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gefahren. Während des knapp einstündigen Einsatzes war die Hauptstraße in Richtung Oestrich ab dem Lindenplatz gesperrt – wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kam. Neben den Feuerwehren Winkel, Mittelheim und Oestrich mit über 40 Einsatzkräften war der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und die Polizei vor Ort.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

21.03.2019/ip

Rauchentwicklung aus Dach am Altenwohnheim in Winkel gemeldet

 

Eine Rauchentwicklung aus dem Dach am Altenwohnheim in der Greiffenclaustraße in Winkel sorgte am frühen Abend für eine größere Alarmierung von Rettungskräften. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehreinsatzkräfte war kein Rauch mehr sichtbar. Über die Drehleiter wurde ein Trupp mit Wärmebildkamera zur Erkundung auf das Dach geschickt. Gleichzeitig wurde über das Treppenhaus das obere Stockwerk kontrolliert, ob hier eine Ursache für den gemeldeten Rauch erkennbar ist. Schnell kam die Vermutung auf, dass der gemeldete Rauch von der Holzpelletanlage verursacht wurde - und da keine Feststellungen eines möglichen Brandes gemacht werden konnte rückten die Einsatzkräfte wieder ein. Neben über 45 Feuerwehrleuten aus Winkel, Oestrich und Mittelheim war der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug, sowie die Polizei vor Ort.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

15.03.2019/ip

Verpuffung im Ölofen - Feuerwehr wird kurz vor ihrer Jahreshauptversammlung alarmiert

 

Am Donnerstagabend kam es vermutlich zu einer Verpuffung im Ölofen in der Bischof-Dirichs-Straße in Winkel. Um kurz vor 18:30 Uhr kam der Pflegedienst zu einer Patientin und stellte dabei fest, dass der Kachelofen im Wohnzimmer zum Teil gesprengt sei und es sehr stark nach Öl roch. Der Pflegedienst alarmierte die Feuerwehr und die rückte auch sehr schnell an, da sie gerade auf dem Weg zu ihrer gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Stadt Oestrich-Winkel war. Nach Auskunft vor Ort war die Verpuffung wohl bereits schon über eine halbe Stunde vorher passiert. Da unklar war ob die Bewohnerin Rauch eingeatmet hatte wurde sie vorsorglich ins Krankenhaus gefahren. Der Ölofen brannte noch bei Eintreffen der Feuerwehr und wurde über den Notausschalter abgestellt. Weiterhin wurde mittels einer Wärmebildkamera kontrolliert – hierbei ergaben sich keine Feststellungen – und ansonsten wurden die Fenster und Türen zur Lüftung wegen des Ölgeruchs geöffnet. Der an die Einsatzstelle gerufene Schornsteinfeger untersagte den Betrieb des Ölofens, da das Abluftrohr durch die Verpuffung teilweise zerstört wurde. Mit einer halbstündigen Verspätung begann dann die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr.

11.03.2019/ip

Unwetter – Zwei Alarmierungen in Oestrich-Winkel

 

Am heutigen Sonntag wurde die Feuerwehr Oestrich-Winkel zweimal zum Einsatz wegen des Sturmes alarmiert. Gegen 15 Uhr wurde in Oestrich Am Markt ein Teil eines Hausdaches abgedeckt. Hier konnte die Feuerwehr nur absperren, da die Böen noch viel zu stark waren, um am Dach tätig zu werden. Später konnte ein ortsansässiger Dachdecker notdürftig das Dach verschließen. Kurz nach 18:30 Uhr wurde ein querliegender Baum oben auf den Waldackergrundstücken - der den Weg komplett versperrte - über die Polizei gemeldet. Bei der Anfahrt des Einsatzortes musste die Feuerwehr noch ein herumfliegendes Trampolin in Nähe der Honigwiese sichern. Die querliegende Tanne wurde mit Hilfe einer Motorsäge kleingeschnitten und der Weg war schnell wieder frei geräumt.

05.03.2019/ip

Vermutlicher Kabelbrand – 38 Personen haben Kindergartengebäude schnell verlassen

 

In der Kindertagesstätte An der Basilika kam es heute Morgen aufgrund eines vermutlichen Kabelbrandes zu einer größeren Alarmierung durch die Leitstelle in Bad Schwalbach. Gegen 8:30 Uhr wurden die vier Feuerwehren im Stadtgebiet Oestrich-Winkel per Sirenenalarm und weitere Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie Polizei alarmiert. Schnell waren die ersten Feuerwehreinsatzkräfte an der Einsatzstelle angekommen und konnten nach der ersten Erkundung einen vermutlichen Kabelbrand in der Küche als Ursache ausmachen. In der Küche war laut Angaben einer Mitarbeiterin Rauch aus einer Lampe, bzw. Küchenschrank gekommen. Daraufhin wurde sofort der Notausschalter betätigt, der Notruf 112 vorgenommen und die Evakuierung der gesamten Kindertagesstätte eingeleitet. Die Feuerwehr kontrollierte die Küche mittels einer Wärmebildkamera und konnte weiter nichts feststellen und rückte wieder ab. Ein Elektriker muss die betroffenen Leitungen im Nachgang kontrollieren. Der Rettungsdienst konnte bei keiner der 38 Personen - davon 29 Kinder im Alter von 2- 6 Jahren – etwas feststellen und alle konnten wieder wohlbehalten ins Gebäude zurück. Neben der Feuerwehr mit über 55 Einsatzkräften und dem stellv. Kreisbrandinspektor war der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen, die Polizei sowie das Ordnungsamt der Stadt Oestrich-Winkel vor Ort.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

10.01.2019/mw

Aufmerksame Nachbarin entdeckt Kaminbrand

 

Am Donnerstagmorgen kam es in der Kirchstraße in Winkel zu einem Kaminbrand. Eine aufmerksame Nachbarin hatte bemerkt, dass aus dem gegenüberliegenden Haus aus dem Schornstein schwarze Rauchschwaden, Funkenflug und Flammen schlugen und die Feuerwehr gerufen. Die Leitstelle in Bad Schwalbach alarmierte daraufhin die Feuerwehren Winkel und Oestrich. Es wurden zwei Angriffstrupps unter Atemschutz zur Erkundung eingesetzt, der eine über die Drehleiter aus Oestrich und der andere ins Wohngebäude. Im Gebäude waren am Anfang erhöhte Rauchgaswerte festzustellen, die nach Öffnung von Fenstern schnell wieder zurückgingen. Der ebenfalls angeforderte Schornsteinfeger kontrollierte die über einstündige Arbeit der Feuerwehr und bekam nach gemeinsamer Kontrolle mittels der Wärmebildkamera die Einsatzstelle von der Feuerwehr übergeben. Der Hausbewohner und sein Hund blieben unverletzt. Neben der Besatzung eines Rettungswagen - der vorsorglich für die Einsatzkräfte vor Ort war – waren 25 Feuerwehrleute vor Ort.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

26.10.2018/ip

Brennender Holzstapel auf Waldackergrundstück in Winkel

 

Am gestrigen Donnerstagabend brannte auf einem Grundstück auf den Waldäckern in Winkel oberhalb vom Vollradser Wäldchen ein Brennholzstapel. Kurz nach 18 Uhr wurde die Feuerwehr Winkel zu einem Feuer klein Außerorts oberhalb vom Schloss Vollrads alarmiert. Da das Feuer schon eine gewisse Ausbreitung erreicht hatte und eine unmittelbar angrenzende Gartenhütte drohte vom Feuer erfasst zu werden - wurden vom Einsatzleiter die Feuerwehren Mittelheim sowie Hallgarten nachalarmiert. Mit zwei Tanklöschfahrzeugen (3.000 und 2.500 Liter Wassertank) und dem neuen Löschgruppenfahrzeug (1.200) aus Winkel wurde ein Pendelverkehr eingerichtet - nachdem ein Faltbehälter mit 5.000 Liter Fassungsvermögen als Löschwasserpuffer aufgebaut war. Insgesamt wurden 12.000 Liter Löschwasser und 20 Liter Schaum als Netzmittel zur Brandbekämpfung eingesetzt. Große Probleme bereiteten den großen Feuerwehrfahrzeugen die Zufahrtswege durch herunterhängende Bäume und Äste. Neben dem verbrannten Holz wurde auch ein Einachsholder zerstört. Eine Schadenhöhe muss noch ermittelt werden und die Brandursache ist auch unbekannt. Neben der Feuerwehr mit 40 Einsatzkräften war auch die Polizei vor Ort.

22.09.2018/ip

Feuer auf Gelände der Kinder- und Jugendfarm in Winkel

 

Ein Feuer vernichtete in der Nacht auf Samstag eine Gartenhütte mit Werkzeugen auf der Kinder- und Jugendfarm in Winkel. Gegen 01:30 Uhr bemerkte eine Anwohnerin in der Hauptstraße Brandgeruch und Feuerschein und wählte den Notruf 112. Die Leitstelle in Bad Schwalbach alarmierte die Feuerwehren Winkel und Mittelheim zu einem Feuer klein innerorts –aufgrund weiterer Anrufe wurde das Stichwort auf Gebäudebrand erhöht und zusätzlich die Feuerwehr Oestrich alarmiert, die allerdings auf der Anfahrt wieder abdrehen konnten. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass eine Gartenhütte in voller Ausdehnung auf dem Gelände der Kinder- und Jugendfarm brannte und es sich um keinen Gebäudebrand handelte. Zwei direkt benachbarte Holzhütten von Kindern wurden zum Teil von den Flammen beschädigt, ansonsten konnte die Feuerwehr ein Übergreifen mittels zweier Angriffstrupps unter umluftunabhängigem Atemschutz auf einen großen Baum, die angrenzende Bahntrasse und weitere Holzhütten verhindern. Die abgeschlossene Gartenhütte mit Werkzeugen und Materialien wurde komplett vom Feuer beschädigt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen dem Brand aufgenommen. Neben der Feuerwehr mit über 25 Einsatzkräften waren die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort.

10.09.2018/ip

Zimmerbrand - Bewohner und Vogel von Feuerwehr gerettet

 

Ein Zimmerbrand am Sonntagabend sorgte für Aufregung im Bachweg. Die Couch im Wohnzimmer hatte Feuer gefangen und der Bewohner versuchte selbst noch das Feuer zu löschen. Aufmerksame Nachbarn, darunter ein Feuerwehrmann riefen die Feuerwehr über den Notruf 112 und meldeten einen Zimmerbrand gegen 22:40 Uhr. Die ersten Einsatzkräfte mussten den Bewohner, der noch Löschversuche unternahm aus der bereits völlig verqualmten Wohnung gegen seinen Willen herausholen um ihn vor dem gefährlichen Brandrauch zu schützen. Ein Angriffstrupp mit umluftunabhängigem Atemschutz und C-Schlauch gingen zur Brandbekämpfung in die Wohnung vor. Das Feuer war schnell gelöscht und es konnten schnell Belüftungsmaßnahmen mittels Belüftungsgerät durchgeführt werden. Weiterhin kontrollierte die Feuerwehr die Wohnung mittels einer Wärmebildkamera. Neben dem Bewohner wurde auch ein großer papageienartiger Vogel mit Käfig aus der verqualmtem Wohnung gerettet und bei Nachbarn untergestellt. Neben der Feuerwehr aus Winkel, Mittelheim und Oestrich mit über 25 Einsatzkräften – die zum Glück nicht alle eingesetzt werden mussten - war der Rettungsdienst mit einem Notarztfahrzeug und Rettungswagen sowie die Polizei vor Ort.

04.09.2018/ip

Kleinkind aus verschlossenem Auto auf Parkplatz befreit

 

Feuerwehr und Rettungsdienst befreiten zweijähriges Kleinkind aus einem PKW in Winkel. Am Dienstagvormittag um kurz nach 11 Uhr alarmierte die Leitstelle in Bad Schwalbach - nach einem Notruf von der Mutter - den Rettungsdienst und die Feuerwehren Winkel und Mittelheim zu einem im Auto eingeschlossenen Kleinkind am Rheinweg. Da das Kind bereits 20 Minuten im verschlossenen Auto saß und augenscheinlich schon ins Schwitzen kam wurde die Heckscheibe schnell abgeklebt und dann gewaltsam geöffnet. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst ist die Mutter dann selbst mit ihrem Kind zum Arzt gefahren.

20.08.2018/ip

Brennender Holzstapel in Weinbergen in Winkel

 

Erneut brannte ein Brennholzstapel in den Weinbergen auf einem Grundstück zwischen Märzackerweg und Adalbert-Stifter-Straße. Gegen 21:40 Uhr wurde die Feuerwehr Winkel zu einem Feuer klein außerorts am Sonntagabend alarmiert. Etwa fünf Meter Holz inmitten eines langen Brennholzstapels brannten in voller Ausdehnung bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte. Ein Übergreifen der Flammen auf einen direkt daneben abgestellten Traktor mit Anhänger konnte durch die Feuerwehr verhindert werden, sodass der Sachschaden in Grenzen gehalten werden konnte. Eine angrenzende Weinbergszeile wurde ebenfalls durch das Feuer und die unmittelbare Wärmestrahlung beschädigt. Die Brandursache des Feuers ist unbekannt. Neben der Feuerwehr mit 19 Einsatzkräften war die Polizei vor Ort.

12.08.2018/ip

Brennende Gartenhütte in Winkel

 

Eine Gartenhütte mit angrenzenden Brennholzunterstand wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag durch ein Feuer völlig zerstört. Gegen 00:30 Uhr wurde die Feuerwehr Winkel zu einem Brandgeruch alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Gartenhütte inmitten der Weinberge abseits des Märzackerwegs in Winkel im Vollbrand, sodass weitere Kräfte aus Mittelheim und die Drehleiter aus Oestrich nachalarmiert wurden. Unter Atemschutz und mit 3 C- Rohren wurde das Feuer bekämpft – hierdurch konnte eine weitere Ausbreitung auf dem Grundstück selbst und auf direkt angrenzende Weinberge verhindert werden. Die Drehleiter aus Oestrich leuchtete die Einsatzstelle zusätzlich von der Kreisstraße nach Johannisberg aus. Die Nachlöscharbeiten haben noch Zeit in Anspruch genommen, da das viele Holz auseinandergezogen und abgelöscht werden musste. Die Brandursache des Feuers ist unbekannt. Neben der Feuerwehr mit über 25 Einsatzkräften war der Rettungsdienst zur Sicherung der Einsatzkräfte und die Polizei vor Ort.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

18.06.2018/ip

Unangekündigte Alarmübung an der alten Grundschule in Winkel

 

Am Samstagnachmittag gab es eine unangekündigte Alarmübung für die Feuerwehren der Stadt Oestrich-Winkel an der alten Schule in Winkel - wo derzeit die Abrissarbeiten aller bestehenden Gebäude vorbereitet werden. Angenommen wurde ein Feuer bei Abrissarbeiten mit Menschenleben in Gefahr. Um die geheime Übung so realistisch wie möglich zu gestalten wurde mit Hilfe der Pyrogruppe des Main-Taunus-Kreises die Übung gestaltet. Um 14:30 Uhr wurden die Feuerwehren Winkel, Mittelheim und die Drehleiter aus Oestrich mit dem Stichwort „Alarmübung - Feuer in Abrissgebäude“ mittels Funkmeldeempfänger alarmiert. Da bereits bei der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte schwarze Rauchsäulen zu sehen waren wurde das Alarmstichwort erhöht und zusätzlich die Feuerwehren Oestrich und Hallgarten sowie nochmals Winkel und Mittelheim per Funkmeldeempfänger und Sirene mit dem Stichwort „Alarmübung – Feuer in Abrissgebäude - mehrere Menschen vermisst“ alarmiert. Bei Eintreffen des ersten Fahrzeuges an der alten Schule kam es zu einem lauten Knallgeräusch aus dem Gebäude, die sich kurz danach in einigen Abständen noch ein paarmal wiederholten. Nachdem die erste Erkundungsphase abgeschlossen war, wurde die Brandbekämpfung und die Menschenrettung der vermissten Personen eingeleitet. Zum einen musste eine Person vom Dach mittels einer tragbaren Leiter gerettet werden und ein Bauarbeiter fiel plötzlich um und es wurde ein Herz-Kreislauf-Stillstand simuliert. Die Wiederbelebungsmaßnahmen an dem Bauarbeiter musste ein Feuerwehrtrupp an einer Defi-Übungspuppe mit Hilfe eines Defibrillators vornehmen. Gleichzeitig sind mehrere Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung mit C-Rohren ins völlig vernebelte Gebäude vorgegangen. Um die Menschenrettung vornehmen zu können musste erst das Feuer im Erdgeschoss des Gebäudes – welches mittels einer Brandwanne echt dargestellt wurde – gelöscht werden. Die Drehleiter wurde auf der Rückseite des betroffenen Gebäudes eingesetzt, um von dort die oberen Räume nach vermissten Personen abzusuchen. Nachdem alle vermissten Personen gerettet waren wurde noch ein angenommener Notfall eines Angriffstrupps im Untergeschoss simuliert. Hier musste dann der bereit stehende Sicherungstrupp unter schweren Atemschutz ins Gebäude vorgehen und den verunfallten Feuerwehrmann mit Hilfe des anderen Truppmannes aus dem Gebäude bringen. Knapp eine Stunde vor Übungsbeginn während der Vorbereitungen auf dem Gelände wurde die Feuerwehr Mittelheim aufgrund eines Unfalles auf der B42 Höhe Abfahrt Mittelheim zu einem Hilfeleistungseinsatz „Ölspur“ alarmiert – da der Einsatz länger als eine Stunde dauerte war das Einsatzfahrzeug während der Übung leider noch gebunden. Der Stadtbrandinspektor der Feuerwehr der Stadt Oestrich-Winkel Christian Ringel und sein Stellvertreter Ingo Platz hatten die Organisation für diese bewusst unangekündigte Alarmübung im Vorwege geführt. Die Übungsziele - Menschenrettung mittels einer tragbaren Leiter, Wiederbelebungsmaßnahmen, Menschenrettung und Brandbekämpfung mittels möglichst realer Darstellung durch Rauch, Feuer und Knalleffekten sowie einer Notfallrettung eines verunfallten Angriffstrupps unter scheren Atemschutz konnten alle zufriedenstellend erfüllt werden. Die Organisatoren der Übung bedanken sich bei allen Beteiligten, hierunter auch der Malteser-Besatzung eines Rettungswagens, die für den Eigenschutz der beteiligten Einsatzkräfte bereitstanden. Weiterhin der Ordnungspolizei von Oestrich-Winkel, die in der Nachbarschaft rund um die alte Schule die Bevölkerung über die Übung aufklärte, zumal der schwarze sichtbare Rauch und die Knalleffekte für Aufmerksamkeit sorgten. Besonderer Dank gilt auch der Baufirma Jökel Bau, ohne deren Zustimmung und Bereitschaft wir so eine Übung nicht durchführen könnten. Insgesamt waren an der Alarmübung über 70 Personen von Feuerwehr, Rettungsdienst, Ordnungspolizei der Stadt Oestrich-Winkel, die Pyrogruppe des Main-Taunus-Kreises und der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus- Kreises als Übungsbeobachter beteiligt.

 

weitere Fotos bei Wiesbaden112 (externer Link)

21.05.2018/ip

Feuerwehr zu Baum auf Straße in Winkeler Gemarkung alarmiert

 

Am Pfingstsonntag wurde die Feuerwehr Winkel zu einem Baum auf einer Straße in den Weinbergen Richtung Schützenhaus gerufen. Mittels einer Motorkettensäge wurde begonnen den Baum zu beseitigen. Da es von Nöten war von oben herab den Baum abzutragen wurde die Drehleiter aus Oestrich angefordert. Zusätzlich wurde eine Elektrosäge eingesetzt. Insgesamt waren neun Einsatzkräfte mit zwei Feuerwehrfahrzeugen knapp 1,5 Stunden im Einsatz.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

10.05.2018/ip

Dachstuhlband in Reihenhaus in Winkel

 

Um 17.41 Uhr wurden die Feuerwehren Winkel, Mittelheim und Oestrich mit dem Stichwort „Dachstuhlbrand – kommen Flammen aus dem Dach“ alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte nach 5 Minuten waren die Flammen aus dem Dachbereich sichtbar. Da zum Zeitpunkt des Brandaustrittes keine Personen in dem Reihenhaus anwesend waren musste die Feuerwehr sich gewaltsam über ein Fenster Zugang zum Innenangriff verschaffen. Gleichzeitig wurde über die Oestricher Drehleiter die Brandbekämpfung von oben vorgenommen. Aufgrund der Gefahr der Ausbreitung auf das direkt angrenzende Reihenhaus wurde nochmals alarmiert und zusätzlich Hallgarten und eine zweite Drehleiter angefordert. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Mehrere Angriffstrupps unter Atemschutz waren eingesetzt. Das Dach wurde zum Teil geöffnet um nach Brandnestern mittels Wärmebildkameras zu suchen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. Bei dem Einsatz verletzte sich ein Feuerwehrmann, der während des Besteigens einer Steckleiter einen Stromschlag erlitt. Nach einem kurzem Aufenthalt zur Kontrolle im Krankenhaus konnte er am selben Abend noch entlassen werden. Eine ältere Frau aus dem Nachbarhaus wurde aufgrund der Aufregung durch den Einsatz vom Rettungsdienst ebenfalls vor Ort versorgt und betreut. Zur Ermittlung der Ursache des Brandes wird die Kriminalpolizei Wiesbaden die Einsatzstelle begutachten. Neben der Feuerwehr aus Oestrich-Winkel und Geisenheim mit 65 Einsatzkräften war der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus-Kreis, der  Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug, die Polizei sowie der Energieversorger Syna vor Ort. Bürgermeister Michael Heil informierte sich vor Ort über die Arbeiten an der Einsatzstelle.

Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel
Foto: Feuerwehr Oestrich-Winkel

15.02.2018/ip

Feuer zerstört Wohngebäude mit Werkstatt - und Lagerhallenkomplex

 

Am Dienstagmittag um 12:36 Uhr wurden die Feuerwehren Winkel, Mittelheim und Oestrich mit dem Stichwort "Wohngebäudebrand in Winkel" alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem unteren mittleren Bereich einer Wohnung in dem Gebäudekomplex. Nach Aussage des Gebäudeeigentümers, der mit einem Gartenschlauch und Feuerlöscher erste Löschversuche unternommen hatte, befanden sich keine weiteren Personen im brennenden Gebäude. Somit konnte die Feuerwehr sich auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Das benachbarte Gebäude mit Fitnessstudio und Spielhalle sowie ein Wohnhaus in unmittelbarer Umgebung wurden vorsorglich geräumt. Nach den ersten Erkundungen der Lage wurde für alle bisherigen Feuerwehren im Stadtgebiet und zusätzlich für Hallgarten per Sirene erneut alarmiert. Insgesamt waren zeitweise 10 C - Rohre, 4 Wenderohre (zwei davon mittels Drehleitern) im Einsatz. Zwischenzeitlich gab es Probleme mit der Löschwasserversorgung über das örtliche Leitungsnetz, die kurzfristig mittels einer bereits im Aufbau befindlichen Wasserversorgung vom Rhein her über die B42 für ausreichend Löschwasser sorgte. Hierzu wurde die B42 kurzfristig voll gesperrt und im Nachgang der Verkehr in Richtung Eltville auf 30 km/h - wegen der zu überfahrenden Schlauchleitung – begrenzt. Für die Fahrtrichtung Rüdesheim wurde der Verkehr durch Winkel über Johannisberg umgeleitet. Da sich der Brand rasch auf die Nebenräume ausbreitete, war das Feuer sowohl auf ein angrenzendes Lager mit vielen Fahrzeugen als auch auf die im oberen Bereich vorhandene Wohnung übergegriffen. Zwischenzeitlich waren auch weitere Feuerwehren aus Rüdesheim, Eltville und Geisenheim an die Einsatzstelle nachgefordert worden. Der Einsatz im unmittelbaren Gefahrenbereich war nur unter schwerem Atemschutz möglich und dies erforderte eine hohe Anzahl an Atemschutzgeräteträgern. Neben dem Gerätewagen Atemschutz aus Eltville war auch noch der Abrollbehälter Atemschutz der Berufsfeuerwehr Wiesbaden für die vielen erforderlichen Atemschutzgeräte vor Ort. Aufgrund des eingestürzten Dachs mit der zum Teil kompletten Dachhaut wurde entschieden mittels eines Krans das Dach zu entfernen um dann besser mit  der Drehleiter von oben das Feuer zu bekämpfen. Hierzu wurde das THW Geisenheim angefordert, die zugleich auch noch den Auftrag bekommen haben für ausreichend Beleuchtung an der Einsatzstelle zu sorgen und für die Einsatzkräfte ein beheiztes Zelt aufzubauen. Weitere Nachlöscharbeiten dauerten über die ganze Nacht an und gingen bis zum frühen Mittwochvormittag. Die Feuerwehr rückte um kurz nach 12 Uhr von der Einsatzstelle ab. Insgesamt waren fünf Personen aufgrund von Rauchgasen rettungsdienstlich untersucht worden und drei wurden auch ins Krankenhaus gefahren. Zur Ermittlung der Ursache des Feuers waren die Brandermittler der Kriminalpolizei Wiesbaden am Mittwochmorgen vor Ort um die Einsatzstelle zu begutachten. Neben der Feuerwehr mit über 100 Einsatzkräften war der Rettungsdienst, THW, die Polizei und die Ordnungspolizei der Stadt Oestrich - Winkel, die Energie - und Wasserversorger und die Notfallseelsorge vor Ort.

 

Weitere Informationen:

Bericht bei Wiesbaden112

Bericht auf Hessenschau.de

02.12.2017/ip

Oestrich-Winkeler Feuerwehren zu mehreren Einsätzen gerufen

 

Am Freitag wurden die Oestrich-Winkeler Feuerwehren gleich zu mehreren verschiedenen Einsätzen alarmiert. Zuerst am Vormittag die Feuerwehren Mittelheim und Winkel zu einer dringenden Türöffnung in die Aegidiusstraße in Mittelheim. Nach Öffnung der Tür ohne Schaden anzurichten konnte der Rettungsdienst die hilflose ältere Person versorgen und anschließend ins Krankenhaus fahren. Am frühen Nachmittag wurde dann die Feuerwehr Oestrich zu einer Tierrettung auf den Waldackergrundstücken gerufen. Auf einem eingefriedeten Grundstück wurde ein unverletztes herumlaufendes Reh angetroffen – welches den Weg hinaus aber nicht selbst gefunden hat. Die Feuerwehr konnte das Tier unverletzt hinaustragen nachdem es sich bei der Annäherung von zwei Feuerwehrleuten wie totgestellt hingelegt hat und flüchtete dann erleichtert in den Schutz des Waldes. Der Revierförster Herr Kaller war ebenfalls vor Ort. 15 Minuten nach Alarmierung der Oestricher Feuerwehr wurde dann die Winkeler Feuerwehr zu einem Wasserschaden in die Bischof-Dirichs-Straße gerufen. Dort stand der Keller 50cm hoch unter Wasser. Da auch im direkt angrenzenden Haus noch ein Wasserschaden festgestellt wurde, wurde die Feuerwehr Mittelheim nachalarmiert um entsprechend weitere Wassersauger mitzubringen und dort tätig zu werden.         

Freiwillige Feuerwehr Winkel/Rhg. 1905 e.V.

Kirchstr. 126

65375 Oestrich-Winkel

 

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Letzte Änderungen

22.10.2021

Einsatz 44/2021 eingefügt

 

17.10.2021

Einsätze 41-43/2021 eingefügt
neuer Vorstand aktualisiert

 

21.09.2021

Einladung Weinstand

Einsätze 39+40/2021 eingefügt

 

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